So funktioniert Solarenergie

Nachhaltiger und sauberer Strom aus der Sonne

Photovoltaikanlagen wandeln Lichtenergie in elektrische Energie um. Hierfür wird Silizium eingesetzt, das bei Lichtbestrahlung Elektronen freisetzt, die als elektrischer Strom genutzt werden können. Die bekannte blaue Beschichtung von Solarzellen dient der Vermeidung von Reflexionen durch die Sonne und der Steigerung des Ertrags. Durch den photoelektrischen Effekt lässt sich elektrischer Strom gewinnen, der über ein dünnes metallisches Leitungsgitter zur Nutzung abgeführt wird.

Der im Solarmodul erzeugte Gleichstrom wird mithilfe eines Wechselrichters in den zum öffentlichen Netz kompatiblen Wechselstrom umgewandelt. Diese Energie kann dann im eigenen Haushalt verbraucht oder in das öffentliche Netz gegen eine Vergütung eingespeist werden.

Die Sonne

Energiequelle der Zukunft

Die Sonne ist die größte uns bekannte nutzbare Energiequelle. Bereits heute decken viele Staaten der Welt einen beträchtlichen Teil ihres Energiebedarfs durch Solarenergie und machen sich so unabhängiger von immer teurer werdenden Energieimporten.

Schon in 30 Jahren wird die Sonne mit Abstand Deutschlands wichtigster Energielieferant sein und fossile Energieträger wie Öl und Kohle hinter sich lassen.

Das Solarmodul

Lange Lebensdauer und recycelbar

Der wichtigste Rohstoff zur Produktion von Solarzellen, Silizium, steht in der Natur in nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung. Zudem sind Solarmodule sehr lange haltbar. Waferbasierte Photovoltaikmodule altern so langsam, dass es schwierig ist, ihre Leistungsverluste überhaupt nachzuweisen. In einer aktuellen Untersuchung von 14 Solaranlagen in Deutschland wurde für die gesamte Anlage, eine durchschnittliche Leistungsminderung von lediglich 0,1 Prozent relativer Abnahme des Wirkungsgrades in einem Jahr festgestellt*.  Dementsprechend haben Solarmodule eine Leistungsgarantie von 25 Jahren.

Ein weiterer Vorteil ist die Wiederverwertbarkeit der Module, die von MEP verbaut werden. Die Bestandteile eines Solarmoduls können bis zu 95 Prozent recycelt werden und die Produzenten von Modulen sind verpflichtet, mindestens 85 Prozent der Solarmodule kostenlos zurückzunehmen und wiederzuverwerten.

*Quelle: Fraunhofer Institut für Solare Energiesystem ISE (2015): Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, zusammengestellt von Dr. Harry Wirth